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03.06.10
Turnier-Chef warb bei F.I.G. für Cottbus
Mirko Wohlfahrt, Direktor des Turniers der Meister in Cottbus, sieht gute Chancen, auch im kommenden Jahr zur Weltcup-Serie des Weltturnverbandes FIG zu gehören.

Mirko Wohlfahrt (Cottbus)
„Wir werden uns natürlich auch 2011 um die Austragung als Weltcup bewerben, wenn die vorgegebenen Rahmenbedingungen stimmen“, sagte Wohlfahrt nach Gesprächen in der FIG-Zentrale in Lausanne.

Das Turnier der Meister gehörte in den vergangenen Jahren aufgrund einer Sondergenehmigung zur Weltcup-B-Serie, die künftig als »Challenger-Serie« firmieren wird. Zudem plant die FIG für 2011 eine Neuordnung der Serie. Ein Termin für das 35. Turnier der Meister in 2011 steht noch aus, avisiert ist jedoch der 11.-13.03.2011

Hintergrund: Artikel (LINK)
27.04.10
Revolution im Turn-Weltcup: Formate entstaubt
Cottbus Kandidat für Challenge Serie

Die Champions Trophy ist tot, ein attraktives neues Weltcup-Format soll das Turnen revolutionieren. Von 2011 an wird eine neue Serie mit einem Jackpot von einer Million Schweizer Franken (700 000 Euro) in getrennten Grand Slams für Allrounder und Spezialisten die Turnstars anlocken.

Für die künftig je vier Weltcups in jeder der beiden Serien müssen die Veranstalter jeweils 100 000 Franken auf den Tisch legen. Im Moment geht das Ringen hinter den Kulissen noch darum, für die Gesamtsieger weitere 200 000 Franken auszuschütten. Das Geld soll vom Weltverband FIG oder Sponsoren aufgebracht werden. Am 25. Mai sind alle potenziellen Bewerber nach Lausanne eingeladen, um sich über die Modalitäten der künftigen Veranstaltungs-Folge zu verständigen.

«Wir sind froh, dass wir die anfänglichen Widerstände in FIG-Kreisen überwunden haben», sagte Wolfgang Willam, der als Präsident der FIG-Wettkampf-Kommission die neue Serie maßgeblich initiierte, am Rande der EM in Birmingham. «Wie bisher konnte es nicht weitergehen: Dem Weltcup fehlte das Profil, die Felder waren riesig», bestätigte der DTB-Sportdirektor. Zudem war die Weltcup-Vermarktung bislang unbedeutend, das Medienecho mäßig. Das alles soll sich nun ändern.

Willam geht davon aus, dass reizvolle Großstädte wie New York, Tokio, Moskau, Paris und Stuttgart die Besten der Besten anziehen werden. Voraussetzung für den Erfolg der Serie sei ein einheitliches Branding, ein frisches Outfit und eine professionelle TV-Vermarktung aus einer Hand. «Ich bin sicher, das System wird angenommen und freue mich, dass auch Japan mit seinen großartigen Mehrkämpfern wie Weltmeister Kohei Uchimura schon im Boot ist», sagte Willam. Für einen Erfolg im Mehrkampf gibt es 15 000 Franken, für einen Gerätesieg 3000 Franken. Weltcup-Gewinner müssen sich an mindestens drei der vier Turniere beteiligen.

In sein Konzept hat Willam die Erfahrungen des DTB aus 27 Jahren Top-Veranstaltung in Stuttgart und der Champions Trophy einfließen lassen. «Die Trophy hatte eine gute Resonanz, aber die Frauen ziehen international noch mehr», meinte er. Bedenken, dass acht Cup-Turniere neben WM und Kontinental-Titelkämpfen zu viel sein könnten, hat Willam nicht. «Wir können nur das kreieren, was den Athleten entgegenkommt. Die Turniere dienen den Besten als Vorbereitung auf die Höhepunkte. Vorausgesetzt, wir können ein gutes Niveau bieten.» Zudem könnten die Stars selbst entscheiden, in welcher der beiden Serien sie starten möchten, so sie denn qualifiziert sind.

Nur acht Mehrkämpfer sowie zwölf Geräte-Spezialisten sind qualifiziert, schon bei der WM im Oktober in Rotterdam erhalten die Top-Platzierten ihre Einladung für die neue Serie. Von 2012 an sind dann die jeweils ersten drei bei Olympia und WM für den Weltcup gesetzt, der Rest qualifiziert sich über eine Weltrangliste, wobei die Veranstalter eine Wildcard erhalten sollen.

Für die zweite Reihe der Weltelite wird die FIG zudem eine Challenge-Runde ins Leben rufen, bei der die Zahl der Teilnehmer und der Veranstaltungen nach oben offen ist. «Es war harte Überzeugungsarbeit, denn viele wollten diese Serie überhaupt nicht», räumte Willam ein. Das Preisgeld pro Meeting wird 25 000 Schweizer Franken (17 500 Euro) betragen. Ein Kandidat ist das traditionelle «Turnier der Meister» in Cottbus, da in der A-Serie jedes Land nur einen Ausrichter stellen darf. Den ersten beiden Turnern in der Challenge Serie winkt dann der Aufstieg in die Luxus-Klasse.
(dpa)
22.03.10
Elite kämpft in Doha um Weltcup-Punkte
3. Station der F.I.G.-Weltcup-Serie

ASPIRE HALL DOHA (QAR)
Beim 3. Aufeinandertreffen der Weltelite in der Saison 2010 macht die Weltcupserie Stp in Doha (Katar). Im Aspire Dom, der imposanten Indoorarena treffen bei den Frauen 21 Turnerinnen aus 12 Nationen und bei den Männern 48 Athleten aus 17 Nationen aufeinander.

Aus Deutschland sind mit dem Berliner Brian Gladow und den Stuttgartern Sebastian Krimmer und Anton Wirt 3 Turner angereist, um sich internationale Meriten zu verdienen.

weitere Informationen:

www. dohagym.com.
18.03.10
Deutsche Turner glänzen in Cottbus
Wohlfahrt: "110 Athleten heute keine Selbstverständlichkeit mehr"
Nicht nur Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt ging am Ende in absoluter Hochstimmung aus der Halle, auch das Publikum und die Turner selbst waren sich einig, dass die 34. Ausgabe des Turnier der Meister eine der besten seiner gesamten Geschichte war. Denn auch - oder gerade - ohne ihren Superstar Fabian Hambüchen, der einen Mehrkampf-Auftritt eine Woche zuvor beim American Cup in Worchester/USA der mehrstündigen Qualifikation in der Lausitz-Arena vorgezogen hatte, setzten die deutschen Turnerinnen und Turner Glanzpunkte im Starterfeld aus 25 Nationen.


Allen voran Vize-Europameister Matthias Fahrig, der im Finale am Sprung einen sehr sauberen «Dragulescu» (Doppelsalto vorwärts gehockt mit halber Drehung) mit 16,325 Punkten auf die Matte stellte und damit die Halle zum toben brachte. Ein klares Signal an Chef-Trainer Andreas Hirsch und an die Konkurrenten bei der Europameisterschaft 2010 im April in Birmingham/England. Denn der 7,0-Topschwierigkeit ließ der Hallenser einen sehr sauberen 6,7er Kasamatsu mit eineinhalb Schrauben (15,900) folgen. Seinen 16,122 Punkten hatten die nach ihm turnenden Konkurrenten Alin Jivan (Rumänien) und Jeffrey Wammes (Niederlande) nichts mehr entgegenzusetzen. «Das war eigentlich nur ein Zwischenschritt», sagte Fahrig, der sich dennoch über die Goldmedaille in Cottbus so richtig freute. «Auch der zweite 7er Sprung wird kommen. Die Arbeit ist noch nicht beendet», kündigte der 24-jährige Publikumsliebling an.


Nicht weniger Freude herrschte bei Marcel Nguyen über den ersten Weltcup-Sieg in seiner Karriere, nachdem er kurz zuvor mit 14,850 Punkten das Finale am Boden gewonnen hatte. «Das war beinahe schon das, was ich mir für 2010 vorgenommen habe. Lediglich in der letzten Bahn habe ich noch eine Schraube weggelassen», sagte er. Von Platz eins wurde er dennoch ein bisschen überrascht. «Ich hatte schon gespürt, dass ich eine gute Übung geturnt hatte. Dass es am Ende dann aber so gut war, ist um so besser», freute er. Schon im Vorfeld hatte der 22-jährige Sportsoldat, der im Winter ausgiebig an seinen Übungen gefeilt hat, in diesem Jahr den Angriff auf Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen angekündigt.


Stehende Ovation vom Publikum bekam danach eine Turnerin, die bereits eine Legende ist und die ihr internationales Debüt beim Turnier der Meister in Cottbus schon vor 22 Jahren für die Sowjetunion gegeben hatte. Die 34 Jahre alte Kölnerin Oksana Chusovitina holte bei ihrem Comeback am Sprung das dritte Weltcup-Gold für den Deutschen Turner-Bund. Zwar hatte ihr Tsukahara gestreckt mit eineinhalb Schrauben einen kleinen Schönheitsfehler (und endete auf dem Hosenboden), doch in Verbindung mit dem Vorwärtssalto gestreckt mit einer Schraube reichte die gezeigte Schwierigkeit, um die restliche Konkurrenz in Schach zu halten. «Ich hoffe, dass es das letzte Mal in diesem Jahr war, dass ich auf dem Hintern lande», sagte sie. Nun steht auch für sie die Vorbereitung auf die Europameisterschaft im Mittelpunkt.


Wie dicht Freud und Leid im Turnen beieinander liegen können, verdeutlichte Lokalmatador Philipp Boy, der als erster der Qualifikation ins Finale am Reck eingezogen war. Trotz zweieinhalb Monaten Trainingsrückstands wegen seiner Bundeswehr-Grundausbildung zauberte der 22-jährige Lausitzer gleich zweimal eine absolute Weltklasseübung aus dem Hut. Mit einem Fuß bereits auf dem Sieger-Treppchen verschenkte er die Medaille beim Abgang vom Gerät. «Ich hatte mich schon gefreut, dann war da irgendwas mit der Stange und ich hatte plötzlich keinen Halt mehr», erklärte er seine missratene Landung. Boys Teamkollege Robert Juckel kam in der Freitags-Qualifikation über Platz 21 am Pauschenpferd zwar nicht hinaus, ließ aber inhaltlich erahnen, dass für ihn der EM-Zug noch längst nicht abgefahren ist.


Die Tübingerin Marie-Sophie Hindermann errang am Sonntag die letzte Medaille für den DTB. Für ihre Übung am Stufenbarren gaben die Kampfrichter 13,750 Punkte (D-Wert 5,6), Turnlegende Eberhard Gienger durfte der sympathischen Schwäbin dafür anschließend die Bronzemedaille überreichen. Ohne Edelmetall blieb trotz drei Finalteilnahmen diesmal Nachwuchstalent Maike Roll aus Söllingen.

«Es ist heute beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr, dass 110 Athleten aus 25 Nationen zu einem B-Weltcup vor einem nahezu ausverkauftem Haus antreten», erklärte Mirko Wohlfahrt. Und zu Recht ist der ehemalige Leistungsturner stolz auf seine Veranstaltung. Denn seine Zahlen dürften manch anderem Veranstalter in der Weltcup-Serie die Tränen in die Augen treiben. In Cottbus ist es der besondere Geist, die außergewöhnliche Stimmung, die scheinbar endlos vielen freiwilligen Helfer in der Organisation und nicht zuletzt das alljährliche Abschlussbankett, welches unter Turnern einen geradezu legendären Ruf genießt, die die Stars der Szene immer

wieder anziehen und über das vergleichsweise niedrige Preisgeld hinwegsehen lassen. Sorgen wegen der Neuregelung des Weltcups macht sich Wohlfahrt daher noch nicht. «Ganz klar. Wir werden uns auch 2011 wieder um die Ausrichtung eines Weltcups bewerben», kündigte er an und hofft darauf, dass auch der Internationale Turnverband die weltweite Ausnahmestellung des Turniers der Meister weiterhin anerkennt.
16.03.10
FIG ordnet Weltcup-Serie neu
Chance für das Turnier der Meister?

nicht groß genug - Lausitz-Arena Cottbus
Der Internationale Turnerbund FIG wird auch ab 2011 aller Voraussicht nach weiterhin eine Serie mit A- und B-Weltcups durchführen. Neu dabei ist, dass an den A-Weltcups nur die besten 12 Turner der Weltrangliste teilnehmen dürfen. Bei B-Weltcups wie dem Turnier der Meister® können die Top 12 ihren Status sichern, in der Weltrangliste unterhalb Rang 12 platzierte Athleten können sich hier für die A-Serie qualifizieren. Somit werden die "Challenger Cup" genannten B-Weltcups sportlich aufgewertet. Ein beispielsweise auf Platz 14 der Weltrangliste geführter Turner könnte mit einem Sieg bei einem B-Turnier punktemäßig in die A-Serie aufsteigen; Turner der A-Serie könnten ihre Platzierung aber auch bei einem B-Weltcup verteidigen. So dürfte auch für die Zukunft garantiert sein, dass Cottbus ein Ensemble an Turnstars als Gäste begrüßen darf.

Schon längst ist es kein Geheimnis mehr, dass das Traditionsturnier in der Lausitz von weitaus mehr lebt, als vom Preisgeld. Die Superstars der Branche finden immer wieder ihren Weg in die Lausitz-Arena. Auch oder gerade weil Organisation, Stimmung, Ablauf und Flair in Cottbus etwas mehr stimmen als im Rest der Welt.

Dennoch ist und bleibt gerade das Turnier der Meister® eine Veranstaltung im internationalen Turnzirkus, die immer wieder Stars aus der sogenannten zweiten Reihe hervorbringt. Allein 2008 standen fünf TurnerInnen in Cottbus auf dem obersten Treppchen, die Gleiches bei den Olympischen Spielen in Peking auch taten. Nicht alle waren vorher DIE Stars am Turnhimmel. Cottbus ist und bleibt mit seinem frühen Termin ein Gradmesser und ein Sprungbrett für die Welt- und Kontinentalmeisterschaften.

Bei all den positiven Aussichten, ist allerdings noch offen, ob das traditionsreichste Turnier von internationalem Format den Status eines Weltcups behält. Schon seit Jahren turnt die Weltelite nur mit einer "Sondergenehmigung" in Cottbus, da es mit dem Stuttgarter "DTB-Pokal" ein weiteres Weltcup-Turnier auf deutschem Boden gibt. Ein "Unding" laut FIG-Regelwerk.

Dass die Lausitzer Veranstaltung zur A-Serie aufsteigen kann, ist ausgeschlossen. Bestimmte Anforderungen wie eine Hallenkapazität von mindestens 4.000 Zuschauern sind in Cottbus nicht zu gewährleisten.

Nun ist die FIG gefragt, die Cottbuser "Sondergenehmigung" zu verlängern. Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt sieht für das Traditionsturnier gute Chancen. "Wir werden uns natürlich auch 2011 um die Austragung des Turnier der Meister als Weltcup bewerben. Die Athleten und Delegationen haben sich längst zu Cottbus bekannt. Allein am vergangenen Wochenende gingen 110 Athleten aus 25 Nationen in der Lausitz an den Start. Zahlen von denen manch andere Turniere träumen."
15.03.10
Günther-Nowka-Ehrenpreis 2010
Herzlichen Glückwunsch Günther Taubert

In ehrendem Gedenken an Günther Nowka, dem 'Vater' des Turniers der Meister und Cheforganisator bis 1996, wurde der Günther-Nowka-Ehrenpreis ins Leben gerufen.

Jährlich werden im Rahmen des Turniers Personen geehrt, die sich besondere Verdienste um die Entwicklung des Turnsports in der Lausitz erworben haben.

In diesem Jahr wurde Günther Taubert von der SG Einheit Spremberg, für seine langjährige Tätigkeit im Turnen mit diesem Preis geehrt.

Traditionsgemäß wurde Ihm die Auszeichnung vom Turnierdirektor des Turniers der Meister Mirko Wohlfahrt und der Vorsitzenden des TB Lausitz Daniela Neumann überreicht.
(scc)
15.03.10
„Rausgeschmiert“ auf den sechsten Platz
Philipp Boy war am gestrigen Sonntag untröstlich. Als Qualifikationsbester war der Lokalmatador beim 34. Turnier der Meister ins Reckfinale eingezogen. Doch der Cottbuser verpatzte am „Königsgerät“ den Abgang und wurde am Ende nur Sechster, während sich Vize-Weltmeister Epke Zonderland aus den Niederlanden als Gewinner feiern ließ. Weltcup-Siege bejubeln durften in der Lausitz-Arena drei andere Turner des Turnteams Deutschland: Marcel Nguyen (Boden), Oksana Chusovitina (Sprung) und Matthias Fahrig (Sprung).

Völlig ungläubig schaute Philipp Boy nach seiner unsanften Landung auf dem Hosenboden immer wieder auf seine rechte Hand und schüttelte tief enttäuscht den Kopf. Kurz zuvor hatte er zunächst eine Spitzen-Übung sauber durchgeturnt und sich dann mit der missglückten Landung schließlich alle Medaillenchancen verbaut. „Ich hab' mich kurz vor dem Abgang schon gefreut, doch dann hatte ich plötzlich keinen Halt mehr, irgendwas war da mit der Stange, ich bin richtig rausgeschmiert“, blickte Boy später zurück. „Ausgerechnet in Cottbus beim Heimturnier, vor Freunden und Bekannten“, habe er noch auf der Matte sitzend gedacht.

Die Übung an sich hat der 22-Jährige nur wenige Wochen vor der Europameisterschaft in Birmingham schon richtig gut drauf. „Umso ärgerlicher ist es, dass es so ein Ende genommen hat“ haderte Boy.

Turnier-Direktor zufrieden

Ein Platz auf dem Podium hätte tatsächlich das I-Tüpfelchen auf dem Cottbuser Turnier sein können. Darauf hatten nicht nur die knapp 2000 Zuschauer in der sehr gut gefüllten Lausitz-Arena gehofft. Auch Turnier-Direktor Mirko Wohlfahrt hatte sich diese „Krönung für uns als Gastgeber“ sehr gewünscht. Dennoch zeigte er sich zufrieden mit der 34. Auflage des traditionsreichen Turniers. „Das war das am besten organisierte Turnier aller Zeiten“, freute sich Wohlfahrt. „Alles hat reibungslos geklappt, ich bin sehr stolz auf das Organisationsteam. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.“

Einen gelungenen Auftritt legten auch die deutschen Teilnehmer hin. 14 Finalplätze hatten sie sich erturnt und immerhin drei Siege sowie einen dritten Platz eingefahren. Den holte Marie Sophie Hindermann aus Tübingen bereits am Samstag. Keine Mühe mit ihrem Sieg beim Sprung hatte Oksana Chusovitina angesichts des recht schwachen Teilnehmerfeldes.

Erster Sieg für Nguyen

Am Samstag legte auch Marcel Nguyen die beste Boden-Übung hin und konnte sich anschließend über seinen ersten Weltcup-Sieg freuen. „Das kam schon überraschend für mich. Ich war zwar gut vorbereitet, aber das war eine schwere, neue Übung“, sagte der Unterhachinger, der zudem Vierter an den Ringen und Sechster am Barren wurde. „Eher am Boden als am Sprung“ hatte sich Matthias Fahrig „was ausgerechnet“. Dass der EM-Zweite von 2009 am Boden in Cottbus letztlich beim Sprung gewann, nahm der Hallenser gern in Kauf. In Richtung EM blickend und auf seine Medaille zeigend, meinte er: „Wenn dabei nochmal sowas rausspringt, wär das okay.“

Fahrig, Nguyen und auch Philipp Boy haben in Cottbus ganz sicher bewiesen, dass bei der EM mit ihnen zu rechnen ist. Eine kleine Kampfansage schickte Nguyen auch an Teamkollege Fabian Hambüchen, der auf das Turnier in Cottbus zugunsten des American Cups verzichtet hatte: „Der Fabian wird schon wissen, dass es in Deutschland nicht nur ihn allein gibt.“ Die Zuschauer in Cottbus haben sich davon auf jeden Fall überzeugen können.
(lr-online.de)
14.03.10
Galerie: Finale am Sonntag
Galery: finals on sunday

Galerie: Hier klicken!
Mit den letzten fünf Entscheidungen ging am Sonntag das 34. Turnier der Meister in Cottbus zu Ende. In der ausverkauften Lausitz-Arena lagen Freud und Leid dicht beieinander. Während Matthias Fahrig über Gold am Sprung jubeln durfte, verpasste Lokalmatador Philipp Boy nach missglücktem Abgang am Reck das Podest. Reck-Gold holte sich Vize-Weltmeister Epke Zonderland (NED). Der Sieg am Barren ging an Yosuke Hoshi (JAP), bei den Frauen siegte Tatiana Solovyeva (RUS) am Balken und Kristina Vaculik (CAN) zusammen mit Marta Pihan (POL) am Boden.
14.03.10
2. Finaltag
2nd finals' day

Am letzten Tag des 34. Turniers der Meister ging der Titel am Sprung an den Hallenser Matthias Fahrig! Am Barren gewann Yosuke Hoshi (JPN) und der Niederländer Epke Zonderland holte Gold am Reck. Nach einem Fehler beim Abgang blieb für Philipp Boy Rang 6. Bei den Frauen holte sich die Russin Tatiana Solovyeva den Titel am Balken und am Boden gewannen Kristina Vaculik (CAN) und Marta Pihan (POL).

Today the title on vault went to Germany's Matthias Fahrig and Tatiana Solovyeva from Russia won on beam. Yosuke Hoshi (JPN) took the title on parallel bars and Kristina Vaculik (CAN) and Marta Pihan (POL) were the winners on floor. The last gold medal on high bar went to Epke Zonderland (NED).

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Finale Balken Frauen / women's beam final

Ergebnisse / Results
1. Tatiana Solovyeva (RUS) 14.775 (D-score 5.8)
2. Kristina Vaculik (CAN) 14.425 (D-score 5.7)
3. Vasiliki Millousi (GRE) 14.250 (D-score 5.7)
4. Marie Sophie Hindermann (GER) 13.475 (D-score 5.4)
5. Maike Roll (GER) 13.425 (D-score 5.6)
6. Jessica Diacci (SUI) 13.225 (D-score 5.1)
7. Fiona Novak (SLO) 12.725 (D-score 5.2)
8. Marta Pihan-Kulesza (POL) 12.375 (D-score 5.1)


Sichere Vorstellungen gab es zu sehen im Schwebebalken- Finale - alle Turnerinnen blieben auf dem Gerät. Nach Pech gestern am Stufenbarren lief es heute besser für Tatiana Solovyeva aus Russland. Sie präsentierte eine schöne Übung, wenn auch nicht ganz so überzeugend wie in der Qualifikation, und beeindruckte mit dem höchsten Schwierigkeitswert von 5.8. Begeistert war das Cottbusser Publikum von ihrer Kombination aus Rondat – Rückwärtssalto gestreckt! Nach Silber am Sprung und Gold am Stufenbarren gab es am Balken die dritte Medaille für Kristina Vaculik aus Kanada. Sie ging auch heute wieder sehr konzentriert ans Werk und kam ohne Fehler durch die Übung. Sehr elegant präsentierte sich die drittplatzierte Vasiliki Miloussi aus Griechenland. Sie zeigte schöne gymnastische Sprünge und auch die Akrobatik klappte, so turnte sie als einzige in diesem Finale den schwierigen Doppelsalto gebückt als Abgang. Die beiden deutschen Vertreterinnen Marie Sophie Hindermann und Maike Roll kamen ebenfalls solide, nur mit leichten Wacklern, durch ihre Übungen und präsentierten sich gut vorbereitet für die kommenden Europameisterschaften. Etwas Pech hatte die Vorjahressiegerin Marta Pihan-Kulesza (POL), sie hatte heute mit einigen Wacklern zu kämpfen und auch eine Kombination klappte nicht. Somit wurde es für sie dieses Mal nur der letzte Platz.
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Solid performances were seen in the beam final – all gymnasts remained on the apparatus. After bad luck the day before on uneven bars it went better on beam for Tatiana Solovyeva from Russia. She showed a beautiful routine, although her performance in the qualification still was a little bit better, and impressed also with the highest difficulty score of 5.8. The audience was especially thrilled by her round-off – layout combination! After she already had won silver on vault and gold on uneven bars, it was the third medal for Kristina Vaculik from Canada then on beam. Also in this final she presented a very concentrated performances and remained without mistakes. The bronze medalist Vasiliki Miloussi (GRE) showed a very elegant routine and also the acrobatic elements went well. She was the only gymnast in this final who showed the difficult double somersault bwd. piked dismount. The two German competitors in this final showed solid performances but with slight insecurities. Last year’s winner Marta Pihan-Kulesza had bad luck. She had a few insecurities in her routine and also one combination didn’t work well. So this year it only was the 8th place for her.
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Finale Sprung Männer / men's vault final

Ergebnisse / Results
1. Matthias Fahrig (GER) 16.112
2. Alin Jivan (ROU) 15.787
3. Jeffrey Wammes (NED) 15.437
4. Samir Ait Said (FRA) 15.312
5. Timo Niemelae (FIN) 15.300
6. Tomi Tuuha (FIN) 15.275
7. Jevgenij Sapronenko (LAT) 14.962
8. Rok Klavora (SLO) 14.862


Matthias Fahrig schaffte es, seine sehr gute Vorstellung aus der Qualifikation zu wiederholen. Mit einem tollen „Dragulescu“ (Überschlag – Doppelsalto vorwärts gehockt mit halber Drehung, 16.325) und einem sehr guten Kasamatsu mit 1 ½ Schrauben (15.900) gewann er das Finale am Sprung! Gut 3 Zehntel hinter ihm blieb Rumänien’s Schrauben- Künstler Alin Jivan mit seinen ebenfalls sehr beeindruckenden Kasamatsu mit 1 ½ Schraube und Überschlag – Salto vorwärts gestreckt mit 2/1 Schraube. Für den Vorjahressieger Jeffrey Wammes aus den Niederlanden reichte es mit dem Jurchenko mit 2 ½ Schrauben und Kasamatsu mit ganzer Schraube heut „nur“ für die Bronze Medaille. Er hatte Probleme bei der Landung seines schwierigen ersten Sprunges. Lettlands Sprung- Star Jevgenij Sapronenko kam heute mit einem Sturz nicht über Platz 8 hinaus.
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Matthias Fahrig managed to repeat his good performance from the qualification. With a great “Dragulescu” (handspring – double somersault fwd. tucked with ½ turn, 16.325) and a very good Kasamatsu with 1 ½ twists (15.900) he won the final on vault! Romania’s Alin Jivan, who thrilled the audience with his amazingly quick twists, remained about 3 tenths behind the winner. He, too, showed good vaults, Kasamtstu with 1 ½ twists and the difficult handspring – layout fwd. with 2/1 twists. Last year’s winner Jeffrey Wammes (NED) this year ended up on the third place with the difficult Yurchenko with 2 ½ twists and Kasamatsu with 1/1 twist. He couldn’t reach a higher position today due to problems with the landing of his first vault. Latvia’s vault star Jevgenij Sapronenko had a fall and therefore ended this final on the last position.
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Finale Boden Frauen / women's floor final

Ergebnisse / Results
1. Kristina Vaculik (CAN) 13.950 (D-score 5.3)
1. Marta Pihan-Kulesza (POL) 13.950 (D-score 5.4)
3. Jessica Diacci (SUI) 13.175 (D-score 5.1)
4. Tatiana Solovyeva (RUS) 13.100 (D-score 5.1)
5. Maike Roll (GER) 12.975 (D-score 4.7)
6. Anysia Unick (CAN) 12.950 (D-score 5.2)
7. Marie Sophie Hindermann (GER) 12.850 (D-score 4.8)
8. Irina Volodchenko (UZB) 12.425 (D-score 4.5)


Im Finale am Boden hatten einige Turnerinnen zu kämpfen. Die sauberen Landungen klappten nicht immer und auch der Schwierigkeitsgrad der Übungsinhalte war bei einigen der Starterinnen in der Qualifikation noch höher gewesen. Dies galt jedoch nicht für Kristina Vaculik (CAN) – Mit Gold in diesem Finale sicherte sie sich bei ihrer vierten Finalteilnahme ihre vierte Medaille. Somit ist sie die erfolgreichste Turnerin des Turniers der Meister 2010! Den ersten Platz teilt sie sich mit Marta Pihan aus Polen, die eine sowohl ausdrucksstarke als auch elegante Übung präsentierte. Und auch die Akrobatik mit unter anderem einem Doppeltwist gehockt und 2 ½ Schraube klappte. Rang drei ging überraschend an die junge Schweizerin Jessica Diacci. Die deutschen Starterinnen Maike Roll und Marie Sophie Hindermann mussten beide Einbußen im Schwierigkeitswert hinnehmen. Mit D- Noten von 4.7 bzw. 4.8 reichte es nur für die Plätze 5 und 7. Sie zeigten jedoch schöne Übungen und kamen ohne größere Fehler durch’s Programm.
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In the floor final a few of the competitors had problems with the landings today and also some of the D-scores in the qualification still were higher. This however was not the case for Kristina Vaculik (CAN) – with gold in this final she secured herself the fourth medal in her fourth final. Through that she became the most successful female gymnast of the Tournament of Masters 2010! In this final she shared the top rank with Poland’s Marta Pihan who showed an as well expressive as also elegant routine. And also the acrobatic elements, including a high double arabian and a 2 ½ twist, went well. A surprising bronze medal went to the young Jessica Diacci from Switzerland. The German competitors Maike Roll and Marie Sophie Hindermann both had lower D-scores than in the qualification. With D-scores of 4.7 resp. 4.8 they ended up on the places 5 and 7. However, they showed nice routines and managed to get through them without major mistakes.
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Finale Barren Männer / men's parallel bars final

Ergebnisse / Results
1. Yosuke Hoshi (JPN) 15.425 (D-score 6.2)
2. Epke Zonderland (NED) 15.300 (D-score 6.1)
3. Claudio Capelli (SUI) 15.250 (D-score 6.2)
4. Roman Kulesza (POL) 15.225 (D-score 6.0)
5. Anton Fokin (UZB) 15.200 (D-score 6.2)
6. Marcel Nguyen (GER) 15.050 (D-score 6.2)
7. Takuya Niijima (JPN)14.950 (D-score 6.0)
8. Matthias Fahrig (GER) 14.825 (D-score 6.3)


Im Finale am Barren ging der Sieg an Yosuke Hoshi aus Japan, welcher heute die beste Technik am Gerät präsentierte. Für seinen sowohl schwierigen als auch eleganten Vortrag erhielt er 15.425 Punkte. Knapp dahinter folgt der Niederländer Epke Zonderland, welcher das Cottbusser Publikum mit spektakulären Elementen, unter anderem einem hohen Salto vorwärts zwischen den Holmen, zum Staunen brachte. Insgesamt war das Feld am Barren sehr eng beieinander. So hatte der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele Anton Fokin nur leichte Standprobleme bei seinem schwierigen Doppelsalto vorwärts Abgang und es reichte trotzdem nur für den 5. Platz in diesem Finale. Marcel Nguyen erhöhte den Schwierigkeitsgrad seines Abgangs mit dem Tsukahara gehockt, hatte jedoch mit leichten Unsicherheiten während der Übung zu kämpfen. Sein Mannschaftskollege Matthias Fahrig musste mit einem Zwischenschwung improvisieren und zeigte auch weitere Unsauberkeiten. Ansonsten wäre mit seiner D-Note von 6.3, der höchsten in diesem Finale, sicherlich mehr als der 8. Platz drin gewesen.
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In the final on parallel bars the victory went to Yosuke Hoshi from Japan who showed the best technique on this apparatus today. For his as well difficult as also elegant performance he got the score of 15.425. Narrowly behind him followed Epke Zonderland (NED) who thrilled the audience with spectacular elements, among them a high somersault fwd. between the bars. Overall the competitors on parallel bars remained quite close together. So the Olympic bronze medalist Anton Fokin only had slight problems on the landing of his difficult double somersault fwd. dismount but nonetheless couldn’t reach a higher position than the 5th place. Germany’s Marcel Nguyen increased the level of difficulty of his dismount and showed his brilliant full-in. However, before that he had a few insecurities in his performance. His team-mate Matthias Fahrig had to improvise with an additional swing in his routine. Otherwise with the highest D-score in this final, 6.3, he certainly would have reached a higher position than the 8th place.
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Finale Reck Männer / men's high bar final

Ergebnisse / Results
1. Epke Zonderland (NED) 15.825 (D-score 6.9)
2. Yosuke Hoshi (JPN) 15.600 (D-score 6.6)
3. Takuya Niijima (JPN) 15.400 (D-score 6.6)
4. Jeffrey Wammes (NED) 15.075 (D-score 6.4)
5. Roman Kulesza (POL) 14.975 (D-score 6.5)
6. Philipp Boy (GER) 14.350 (D-score 6.6)
7. Ivan San Miguel (ESP) 13.800 (D-score 5.5)
8. Andrey Cherkasov (RUS) 10.375 (D-score 3.3)


Am Reck lagen alle Hoffnungen des Cottbusser Publikums auf Philipp Boy und es ging auch gut los. Wie schon in der Qualifikation zeigte er eine super Übung mit einem tollen Kolman und guten gesprungenen Drehungen . Doch dann rutschte er vor dem Abgang mit einer Hand ab und statt des geplanten Doppelsalto gestreckt mit Doppelschraube wurde es „nur“ ein Doppelsalto, welchen er auch nicht zum Stand brachte. Neben den Abzügen in der Bewertung für die Ausführung waren es auch 3 Zehntel weniger in der D-Note als noch in der Qualifikation. Dadurch platzte der Traum vom Titelgewinn und es wurde der 6. Platz. Yosuke Hoshi (JPN) und Epke Zonderland (NED) tauschten nach dem Barrenfinale die Plätze, jetzt am Reck ging Gold an den Niederländer und der Japaner gewann Silber. Epke Zonderland präsentierte dem Cottbusser Publikum eine tolle Flugshow mit einem hohen „Kolman“, Doppelsalto rückwärts über die Stange mit ganzer Schraube, und brachte auch den Rest seiner Übung auf den Punkt. Mit 6.9 hatte er auch mit dem Schwierigkeitsgrad seiner Übung die beste Ausgangsposition in diesem Finale.
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On high bar the hopes of the audience in Cottbus were on „their“ gymnast Philipp Boy - and it started well. Like in the qualification he showed a great routine with a perfect Kolman and beautiful jumped turns. However, then he slipped away with his hand before the dismount. Instead of the planned layout double-double it “only” became a double somersault and he also fell on the landing. This caused deductions in the score for the execution and also the D-score was 3 tenths lower than in the qualification. That meant the dream of the victory was gone for him and he ended up on the 6th place. Yosuke Hoshi (JPN) and Epke Zonderland (NED) exchanged places after the parallel bars final. In the high bar final the gold medal went the gymnast from the Netherlands and the Japanese competitor won silver. Epke Zonderland once again thrilled the audience with his flight elements, including a great Kolman (double somersault bwd. over the bar with a 1/1 twist) and also the rest of the routine went very well. With 6.9 he also had the highest D-score in this final.
13.03.10
Galerie: Finale am Samstag
Galery: finals on saturday

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Fünf Entscheidungen fielen am Samstag in der fast ausverkauften Lausitz-Arena. Dank Marcel Nguyen am Boden sowie Oksana Chusovitina am Sprungtisch durfte dass Turn-Team Deutschland gleich zweimal jubeln. Am Pauschenpferd triumphierte der Slowene Saso Bertoncelj, Ringe-Gold ging an Samir Ait Said aus Frankreich. Am Stufenbarren setzte sich die Kanadierin Kristina Vaculik mit der letzten Übung des Tages vor ihre Landsfrau Anysia Unick an die Spitze.
[ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 10 | 20 ]
FINALS 2010
Sonntag
Balken F / w beam
Sprung M / m vault
Boden F / w floor
Barren M / m parallel bar
Reck M / m horizontal bar
Samstag
Boden M / m floor
Pauschenpf. M / m p.-horse
Ringe M / m rings
Sprung F / w vault
Stufenbarren F / w uneven
QUALIFIKATION 2010
Boden M / m floor
Sprung F / w vault
Pauschenpf. M / m p.-horse
Stufenbarren F / w uneven
Ringe M / m rings
Sprung M / m vault
Balken F / w beam
Barren M / m parallel bar
Boden F / w floor
Reck M / m horizontal bar
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