42. TURNIER DER MEISTER | 23. - 26. November 2017 | Lausitz-Arena Cottbus

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2. Finaltag: Bretschneider gewinnt am Reck
20.11.16 | 
Deutscher Doppelsieg am Boden
Einen erfolgreichen zweiten Finaltag erlebten die deutschen Turnerinnen und Turner beim World-Cup-Turnier in Cottbus. Die DTB-Riege erturnte vier von sechs möglichen deutschen Medaillen. Während die Frauen mit zwei Silber- und einer Goldmedaille glänzten, gelang es dem Reck-Favoriten Andreas Bretschneider seine Führungsposition aus der Qualifikation auch im Finale zu bestätigen.

Gleich zwei Plätze auf dem Treppchen konnten die deutschen Frauen am Boden ergattern. Carina Kröll, jüngste Teilnehmerin des Turniers, vergoldete als letzte Starterin ihren Weltcup-Auftakt. Mit einer Wertung von 13,700 überholte sie noch die bis dahin führende Karlsruherin Leah Grießer. Die 18-jährige, hatte sich mit ihrer ausdrucksstarken Bodenübung wie schon zuvor in die Herzen des Publikums in der an den Finaltagen sehr gut besuchten Lausitz-Arena getanzt. Rang zwei mit 13,633 Punkten war der verdiente Lohn. Der Australierin Emily Little gelang es die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen (13,566).

Auch Olympia-Teilnehmer Andreas Bretschneider freute sich dank einer ordentlichen Übung (15,166) sehr über seinen Sieg am Königsgerät. Seinen „Bretschneider“ musste er allerdings für den Finalsieg nicht zeigen. Mit Yuya Kamoto auf dem zweiten Platz (15,100) ging eine Medaille an die Japaner. Auch Slowene Alen Dimic durfte sich an einer Bronzemedaille erfreuen (14,566). Für Lokalmatador Christopher Jursch reichten 13,233 Punkte nur für den siebten Platz.

Beim Balken-Finale sicherte sich Kröll die Silbermedaille. Die 15-Jährige zeigte, wie schon in der Qualifikation, eine solide Vorstellung (13,266). Ohne Sturz zog sie an der Ungarin Dorina Böczögo (13,066) vorbei, die in der Qualifikation noch auf dem zweiten Platz gelegen hatte. Mit einer souveränen und sicheren Übung (13,933) holte sich die Stufenbarren-Siegerin Zsofia Kovacs ihre zweite Goldmedaille dieses Turniers. Karlsruherin Leah Grießer rutschte nach ihrem freien Überschlag vom Balken ab und verpasste mit einem erneuten vierten Platz (12,800) nur knapp das Treppchen.

Der Unterhachinger Lukas Dauser hatte derweil Pech am Barren (14,366) und verpasste als Vierter knapp das Podest. Den Japanern gelang es hier, gleich zwei Medaillen zu erturnen. Yuya Kamoto holte sich mit 15,366 Punkten Gold, während es bei Teamkollege Naoto Hayasaka für Bronze reichte (14,566). Zwischen den Beiden platzierte sich der Slowene Alen Dimic, der sich mit einer Punktzahl von 14,633 einen Rang höher einordnen konnte als am Freitag in der Qualifikation.

Das Sprung Finale der Männer fand, wie schon die Qualifikation, ohne deutsche Beteiligung statt. Olympia-Finalist Igor Radivilov (15,266) setzte sich dank zwei spektakulären Sprüngen und einer hohen Schwierigkeit (jeweils 6,0) gegen seine Konkurrenten durch. Auf das Treppchen folgten ihm der Spanier Adria Vera Moda (14,633) und Finne Tomi Tuha (14,583). Yusuke Saito, der am Freitag den zweiten Platz landete, stürzte bei seinem ersten Sprung. Ein Bein des Japaners knickte unter ihm weg und er musste aus der Halle getragen werden. Eine Diagnose steht noch aus.

Bericht: Yara Schroff, nbbpress

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