42. TURNIER DER MEISTER | 23. - 26. November 2017 | Lausitz-Arena Cottbus

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Cottbus ermittelt fünf neue Meister
02.04.16 | 
Spannende Entscheidungen beim ersten Finaltag des Challenge Cups 2016
Volle Zuschauerränge, trotz des tollen Wetters, gab es beim ersten Finaltag des 40. Turnier der Meister in der Cottbuser Lausitz Arena. Angetrieben von dem begeisterten Publikum siegte Sophie Scheder am Stufenbarren und wiederholt somit ihren Erfolg aus dem Jahr 2014. Der herausragende Turner des Tages war Oleg Verniaiev (UKR), der sich für alle sechs Finals qualifizierte und bei den Entscheidungen bereits Silber (Pauschenpferd) und Bronze (Boden) holte.

Bodenfinale der Turner

So gut sich der Schweizer Pablo Braegger auch in der Qualifikation präsentiert hat, umso mehr Pech hatte er in seinem Finale am Boden. Er setzte sich nach dem Doppeltwist gebückt in der ersten Bahn leider hin. Kurz darauf folgte der zweite Sturz. 13,033 (6,6) Punkte reichen nur für den achten Platz. Hier setzte sich der Favorit Diego Hypolito aus Brasilien mit ganz straken 15,466 (6,8) Punkten durch, der bereits in der Qualifikation mit seinen komplexen und ungewöhnlichen Verbindungen begeisterte. Der Slowene Rok Klavora zeigte eine Übung mit weniger riskanten Inhalten, was sich aber bezahlt machte. Mit 14,866 (6,2) Punkten durfte er sich über Rang zwei freuen und schob den Ukrainer Oleg Verniaiev (14,833/6,5) auf den Bronzerang.

Diego Hypolito (BRA) - 15,466 (6,8)
Rok Klavora (SLO) - 14,866 (6,2).
Oleg Verniaiev (UKR) - 14,833 (6,5)
Marcel Nguyen (GER) - 14,433 (6,0)
Tomas Kuzmickas (LTU) - 14,433 (6,6)
Angelo Assumpcao (BRA) - 14,066 (6,7)
Dominick Cunningham (GBR) - 14,400 (6,4)
Pablo Braegger (SUI) - 13,033 (6,6)

Pauschenpferdfinale der Turner:

Der britische Vizeolympiasieger Louis Smith erturnte mit seiner kontrollierten Vorstellung am Pauschenpferd starke 15,100 beim höchsten Schwierigkeitswert des gesamten Feldes (7,2) und stand am Nachmittag ganz oben auf dem Podest, während die beiden Chinesen Federn lassen mussten. Oleg Verniaiev sicherte mit 15,000 Punkten den Silberrang, vor dem Slowenen Saso Bertoncelj (6,1), der mit einer Wertung von 14,700 Rang drei belegte. Der Mexikaner Daniel Corral hatte zwar einen Absteiger während seiner spektakulären Pferdübung, belegte aber aufgrund seiner D-Note von 7,1 punktgleich ebenfalls einen Treppchenplatz.

Louis Smith (GBR) - 15,100 (7,2)
Oleg Verniaiev (UKR) - 15,000 (7,0)
Daniel Corral (MEX) - 14,700 (7,0)
Saso Bertoncelj (SLO) - 14,700 (6,1)
Hao Weng (CHN) - 14,666 (7,0)
Levente Vagner (HUN) - 14,666 (6,3)
Bo Wang (CHN) - 14,500 (6,5)
Stian Skjerahaug (NOR) - 14,300 (6,1)

Ringefinale der Turner

Der Ukrainer Igor Radivilov (15,500 Punkte) konnte sich am Kraftgerät Ringe, die Krone des Endkampfes aufsetzen. Damit konnte er sich auch gegen den straken Brasilianer Henrique Medina Flores behaupten, der mit 6,9 das schwierigste Programm bot und einen Endwert von 15,366 Zählern erhielt. Über Bronze durfte sich Belgiens Dennis Goossens mit 15,033 freuen, der mit seinen sauberen Krafthalten Marcel Nguyen und Vinzent Hoeck (beide 15,000 Punkte) aus Österreich auf Rang vier verwies. Deutschlands zweiter Finalist, Andreas Toba, setzte sich leider beim Doppeltsukahara Abgang auf die Matte und landete mit 13,966 Punkten hinter seinen Erwartungen und auf Platz acht.

Igor Radivilov (UKR) – 15,500 (6,8)
Henrique Medina Flores (BRA) – 15,366 (6,9)
Dennis Goossens (BEL) – 15,033 (6,6)
Vinzenz Hoeck (AUT) – 15,000 (6,6)
Marcel Nguyen (GER) – 15,000 (6,4)
Oleg Verniaiev (UKR) – 14,366 (6,6)
Fellipe Arakawa (BRA) – 14,033 (5,8)
Andreas Toba (GER) – 13,933 (6,5)

Sprungfinale der Turnerinnen

Oksana Chusovitina (UZB) schrieb vor dem begeisterten Lausitzer Publikum Turngeschichte, als sie im Rahmen des Traditionsturniers ihren zehntel Titel am Sprung holte. Mit dem Mittelwert von 14,700 verwies sie Chinas Jing Wu auf Rang zwei, die ebenfalls einen Chusovitina turnte und mit insgesamt 14,350 Zählern belohnt wurde. Sprungspezialistin Tjasa Kysselef (SLO) wiederholte ihren Erfolg aus dem Jahr 2015 und gewann Bronze mit zwei technisch sauberen Sprüngen, die dem Kampfgericht 13,966 Punkte wert waren. Antonia Alicke aus Deutschland zog als Achte ins Sprungfinale ein, machte aber im Finale sogar noch zwei Plätze gut. 13,666 Punkte reichten im Endkampf für einen guten sechsten Platz.

Oksana Chusovitina (UZB) - 14,700
Jing Wu (CHN) - 14,350
Tjasa Kysselef (SLO) – 13,966
Gabriela Janik (POL) - 13,949
Lisa Top (NED) - 13,933
Antonia Alicke (GER) - 13,666
Teja Belak (SLO) - 13,599
Jinru Liu (CHN) - 7,116

Stufenbarrenfinale der Turnerinnen

Wie schon im Jahr 2014, holte erneut Sophie Scheder den Titel in der Stufenbarrenkonkurrenz und brachte die Halle zum Toben. Mit 14,900 Punkten siegte sie knapp vor der starken Chinesin Yiafang Zhu (14,733), aber mit deutlich Luft vor Polens Gabriela Janik (13,233). Pech hatte vor allem die Niederländerin Sanne Wevers, die von Beginn an mit Problemen in ihre Übung startete und am Ende lediglich einen Doppelsalto rückwärts in gehockter Form zeigte.

Sophie Scheder (GER) – 14,900 (6,4)
Yiafang Zhu (CHN) – 14,733 (6,4)
Gabriela Janik (POL) – 13,266 (5,7)
Simona Castro (CHI) – 13,100 (4,9)
Nora Fernandez (ESP) – 12,966 (5,3)
Oksana Chusovitina (UZB) – 12,766 (5,1)
Lisa Top (NED) – 12,366 (5,1)
Sanne Wevers (NED) – 10,766 (4,4)

Am Sonntag, den 03. April 2016, finden noch die Finals an Schwebebalken und Boden für die Turnerinnen statt. Die Männer ermitteln ihre Meister an Sprung, Barren und Reck.

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